Virtual Private Networks (VPN), auch Corporate Networks oder WAN (Wide Area Network) genannt, bieten ein privates Daten- und Telekommunikationsnetz zur effizienten und sicheren Unternehmenskommunikation. Im Prinzip macht es keinen Unterschied, ob diese Netze aus drei nationalen oder 79 internationalen Standorten bestehen, ob Filialen oder zusätzliche Offices eingebunden werden. Das Prinzip eines VPN ist immer die logische Verknüpfung verschiedener Standorte unter der Einbindung modernster und sicherer Technologie.

DNS:NET realisiert virtuelle private Netze (Corporate Networks) über sein bundesweites Backbone sowie mit internationalen Partnern wie Level(3) oder Singtel. Basis für die VPNs ist die MPLS-Technologie (Multi Protocol Label Switching). MPLS ermöglicht serviceorientierte VPNs, um Echtzeitdienste wie Videos, Sprache oder transaktionsorientierte Daten zu übertragen. Im Vergleich zu einem Unternehmensnetz auf Basis von Direkt-, also Punkt-zu-Punkt-Verbindungen bietet ein MPLS:VPN erhebliche Kosten- und Bandbreitenvorteile und ist deutlich flexibler. Die Integration unterschiedlicher Dienste auf Basis einer einzigen Infrastruktur ist der Schlüssel zur Kostenreduktion.
VPNs können bei Einsatz von MPLS einfacher implementiert und erweitert werden. Jeder Standort, der in das VPN integriert wird, kann mit den bereits angeschlossenen Standorten sofort kommunizieren, ohne dass Verbindungen explizit zu diesen Standorten geschaltet werden müssen (vollvermaschte any-to-any Verbindung). Selbstverständlich lässt sich dies - auch innerhalb des VPNs - aus Sicherheitsgründen einschränken.
DNS:NET ist in der Lage, sämtliche ACCESS Produkte mit einem MPLS:VPN zu verbinden und somit für jeden Unternehmensstandort, Homeoffices und mobile User die passende Anbindungsform zu finden. Zur Einbindung von Kundenservern lassen sich auch die DATA:CENTER Dienste integrieren.
Weitere Informationen zu diesem Produkt entnehmen Sie bitte der Leistungsbeschreibung, die Sie als PDF am rechten Bildschirmrand downloaden können.
sichere Kommunikation über private Firmennetze auf Basis der MPLS-Technologie
vollvermaschte Vernetzung
individuell konfigurierbare Bandbreiten zwischen 64 kBit/s und 10 GBit/s
VoIP-Telefonie ergänzt perfekt die VPN-Infrastruktur
Managed Services 24/7 im IP-Backbone
einfache und flexible Einbindung von Filialen und internationalen Standorten
Integration mobiler User
höchste Sicherheitslevel durch Firewall und Authentisierungsverfahren
deutliche Kostenersparnis gegenüber herkömmlichen Festverbindungen

Die MPLS-Technologie garantiert neben der nötigen Sicherheit auch Quality of Service, d.h. bestimmte Datenpakete (z.B. Telefonie oder Videoconferencing) werden vorrangig geroutet. Mehrwertdienste wie Voice over IP, Video-Lösungen oder Housing/Hosting-Konzepte lassen sich jederzeit in das VPN integrieren. Das Kunden-VPN ist automatisch mit den zentralen Hochsicherheits-Datacentern von DNS:NET verbunden. Hier werden unter optimalen Bedingungen zentrale Dienste wie Webserver, Intranet, ERP, Storage, Mail, Backup, Spiegelung der Server, Desaster Recovery und andere Managed Services realisiert. Alle Applikationen können entweder vom Kunden selbst betrieben werden oder werden von DNS:NET als ASP-dienstleistung angeboten.

VPNs bieten sich besonders für Firmen mit Filialstruktur und Mitarbeitern im Außendienst an. Nach Analyse der vorhandenen Infrastruktur können alle Nutzer des VPNs - von der mobilen Einwahllösung bis hin zur breitbandigen Festanbindung - mit skalierbaren Bandbreiten in das Firmennetz eingebunden werden. Die Zentrale und große Niederlassungen werden meist mit Standleitungen und SDSL angebunden, kleinere Niederlassungen, Homeoffices und mobile User werden über ADSL und Dial-in-Lösungen angeschlossen. Bestehende Lösungen werden in das VPN migriert.

Durch den Einsatz von MPLS stellt jedes VPN eine eigene geschlossene Benutzergruppe dar. Eine zusätzliche Verschlüsselung der Daten und der Einsatz von Firewall-, Redundanz- und Backup-Konzepten schließen unbefugte Zugänge praktisch aus. Für absolute Betriebssicherheit sorgen indessen das Zusammenspiel von Sicherheitsexperten und dem Network Operation Center (NOC) der DNS:NET.
Für die mobilen Mitarbeiter realisiert DNS:NET weltweit Einwahlmöglichkeiten ins Internet oder in das jeweilige Firmennetz. Die Zugangsmöglichkeiten erfolgen analog, per ISDN, ADSL, WLAN, GSM und UMTS. Die Einwahlverfahren können individuell, aber auch zentral abgerechnet werden, wobei auf Wunsch firmenindividuelle Rechnungsformen (Kostenstellen, Ländergesellschaften) implementiert werden können. Grundsätzlich werden sichere Authentifizierungsverfahren eingesetzt, um Missbrauch zu verhindern. Die mobilen Mitarbeiter erhalten Zugang zum Intranet, zum Mailserver und nutzen das Internet über die Zusatzabsicherung zentraler Firewalls.

Bei VPNs wird verstärkt auf Konvergenz geachtet. So liegt Voice over IP bei den Businessanwendungen an erster Stelle. Unternehmen können heute nicht nur Daten sondern auch Telefongespräche über eine bestehende Dateninfrastruktur übertragen. Dadurch spart man nicht nur bei den Infrastrukturkosten, sondern auch bei den Verbindungsentgelten zwischen den Standorten, denn für das Gespräche innerhalb eines VPNs fallen keine Telefongebühren an.