Für viele OPAL-Gebiete (komplette Glasfaserinfrastruktur) ist die einstig hochmoderne Infrastruktur mittlerweile ein Hemmschuh für Neuansiedlungen und Investitionen in Gewerbeparks. Der Grund: IT-Standards und schnelle Internetanbindungen sind nicht umsetzbar, weil DSL-Anschlüsse nicht realisiert werden können. Ähnliche Probleme haben kleinere Orte, in denen die Kupferleitungen zwischen den zentralen Hauptverteiler-Standorten und den Häusern zu lang sind. DNS:NET besitzt eine langjährige Erfahrung im Breitbandausbau und kann hier Lösungen bereitstellen.

Alleine in Brandenburg verfügen nach Angaben des Städte- und Gemeindetages mehr als 70.000 Haushalte über keine Breitbandzugangsmöglichkeit. Bundesweit sind mehr als 800.000 Haushalte betroffen. Auch in vielen Gewerbegebieten fehlt heute noch die Möglichkeit, einen schnellen Internetanschluss zu bekommen. Für Unternehmen nahezu sämtlicher Branchen ist dies heute jedoch bereits ein Muss.
Der Grund für die fehlende DSL-Verfügbarkeit sind oft zu lange Kupferleitungen oder Glasfaserleitungen ("OPAL") zwischen dem zentralen Hauptverteiler und den Haushalten. Obwohl Glasfaser die bessere Technologie wäre, wird sie im Massenmarkt (also auf der Leitung zum Endkunden) heutzutage nicht genutzt. Daher benötigt DSL eine "möglichst kurze Kupferleitung", um ordentlich zu funktionieren.

In solchen Gebieten baut DNS:NET neue Infrastruktur auf und löst den Standortnachteil der betroffenen Gemeinden. Die DSL-Technik wird hier in Außengehäusen an den Straßen installiert. Die sogenannten DSLAMs stehen somit nur noch wenige hundert Meter "Kabelweg" zum Anwender entfernt, wodurch DSL-Bandbreiten von derzeit bis zu 50 MBit/s realisierbar sind.
Um die Gehäuse selbst an das DNS:NET Netz (also das Internet) anzubinden, verlegt DNS:NET schnelle Glasfaserleitungen im Ort.
Beispielprojekt: Königs Wusterhausen, OT Zernsdorf
Zernsdorf, eine Gemeinde mit 3.000 Einwohnern im Süden Berlins, litt - wie viele andere Orte - unter dem Problem fehlender DSL-Verfügbarkeit. Jahrelang hat man versucht, die Deutsche Telekom zum DSL-Ausbau zu bewegen - ohne Erfolg.
Im Herbst 2008 kamen Vertreter der Gemeinde auf DNS:NET zu und baten uns um Unterstützung. DNS:NET hat daraufhin innerhalb von nur 4 Monaten eine komplett neue Infrastruktur aufgebaut. Im Ort wurden mehrere Kilometer Glasfaserkabel verlegt und drei zentrale DSLAMs installiert, an die die 10 Kabelverzweiger des bestehenden Kupfernetzes angeschlossen wurden.
Bereits im Januar 2009 ging das Netz in Betrieb. Zwei Wochen später konnten die ersten hundert Kunden ihren neuen DSL-Anschluss mit 20 MBit/s Bandbreite nutzen. Bestandteil des DNS:NET Produktes ist selbstverständlich auch ein vollwertiger Telefonanschluss, so dass der Kunde keinen Anschluss der Deutschen Telekom mehr benötigt.
Wirtschaftlichkeit eines DSL-Ausbaus
In der Vergangenheit wurde ein DSL-Ausbau oft nicht durchgeführt, weil er in kleineren Gemeinden "unwirtschaftlich" sei. Dies ist jedoch nur eine Seite der Medaille. Es ist richtig, dass insbesondere die Verlegung von Glasfaserleitungen hohe Kosten verursacht. Oft können diese jedoch dadurch gesenkt werden, dass bereits bestehende Leerrohrtrassen durch DNS:NET mitgenutzt werden können.
Darüberhinaus unterstützt mittlerweile auch die Politik den Breitbandausbau in Deutschland. Mit dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung stehen den Gemeinden Fördermittel zur Verfügung, die für einen Breitbandausbau abgerufen werden können.
Ob eine finanzielle Beteiligung überhaupt nötig ist oder bereits eine gewisse Anzahl an Vorbestellungen für DNS:NET ausreicht, um den Breitbandausbau selbst zu finanzieren, besprechen unsere Experten gerne mit Ihnen.
Deutschland hat ein DSL-Problem! Wir haben die Lösung!
Bei dieser DNS:NET Lösung kamen folgende Produkte zum Einsatz:
Ein Breitbandausbau ist kein "Produkt von der Stange". Die Projektmanager von DNS:NET analysieren gerne die individuellen Anforderungen eines Ortes und präsentieren eine mögliche Lösung.
Interessierte Gemeinden wenden sich bitte an sales@dns-net.de. Bitte nennen Sie uns den Ort, das konkrete Problem, die Anzahl der betroffenen Haushalte und Ihre Kontaktdaten. Wir setzen uns dann umgehend mit Ihnen in Verbindung.