Digitale Souveränität durch Glasfaserausbau in Berlin Brandenburg

Glasfaserkabel neben Kupferkabel
16.09.2026 – Berlin/Bernau

Wirtschaftliches Wachstum in Berlin und Brandenburg braucht eine leistungsfähige digitale Infrastruktur. Cloud-Anwendungen wachsen progressiv und der KI-Boom treibt den Bedarf an Rechenleistung zusätzlich nach oben. Beides befeuert den Bau neuer Rechenzentren in der Region – und rückt damit die Frage nach der digitalen Souveränität in den Fokus. Eine starke digitale Wirtschaft entsteht nur mit einer verlässlichen Infrastruktur vor Ort; sie ist längst zum entscheidenden Standortfaktor geworden.

 

Als regionaler Glasfaser- und Rechenzentrumsbetreiber bietet DNS:NET kurze Service-Wege sowie direkte Ansprechpartner vor Ort und verringert so die Abhängigkeit von globalen Konzernen. In einem Interview mit der Berliner Wirtschaft ordnet unser Chief Commercial Officer Kim Juchem den Zusammenhang zwischen Serverstandort, digitaler Souveränität und einem leistungsfähigen, regionalen Glasfasernetz ein.


Data Sovereignty: mehr als ein Serverstandort

Viele Unternehmen und Kommunen wiegen sich in Sicherheit, sobald „der Server in der Region steht“. Für uns als führender Infrastruktur- und Rechenzentrumspartner in Berlin und Brandenburg greift das zu kurz. Wir betrachten Datensouveränität (Data Sovereignty) als ganzheitliches Architekturmerkmal auf vier geschäftskritischen Ebenen:

  • Physische Souveränität: Datenhaltung ausschließlich in hochverfügbaren, unternehmenseigenen Rechenzentren innerhalb der Metropolregion.
  • Rechtliche Souveränität: Bedingungslose Einhaltung deutscher und europäischer Datenschutzstandards, frei von extraterritorialen Zugriffen.
  • Infrastrukturelle Souveränität: Die lückenlose Kontrolle der Transportwege durch ein eigenes, unabhängiges Glasfaser-Backbone – von der Unternehmenszentrale direkt in die regionale Cloud.
  • Wirtschaftliche Souveränität: Die Unabhängigkeit von globalen Hyper-Scalern und die Vermeidung proprietärer Lock-in-Effekte.

Ein regionaler Serverstandort allein reicht für die digitale Resilienz eines Unternehmens nicht aus. Er entfaltet seine Wirkung erst als zentraler Baustein einer vollständig kontrollierbaren und souveränen Netzinfrastruktur. Kim Juchem bringt den strategischen Vorteil auf den Punkt:

 

„Daten von Berliner und Brandenburger Unternehmen bleiben in der Region, bei einem Betreiber, der hier verwurzelt ist – nicht irgendwo bei einem internationalen Großkonzern.“
— Kim Juchem, Chief Commercial Officer bei DNS:NET

 

 

Urbane Rechenzentren nah am Kunden

Statt auf der grünen Wiese weit außerhalb der Stadtgrenzen betreiben wir digitale Infrastruktur in Form von Edge Data Centers genau dort, wo Unternehmen sie brauchen. Diese physische Nähe minimiert Latenzen und garantiert höchste Ausfallsicherheit durch echte regionale Redundanz.

Konkret verfügt DNS:NET über Hochsicherheits-Rechenzentren in zentralen Berliner Lagen. Beide Standorte sind mehrstufig abgesichert – von biometrischen Zugangskontrollen bis zum 24/7-Wachschutz. Über unser eigenes Glasfaser-Backbone sind die Rechenzentren redundant und direkt an die führenden Internetknoten DE-CIX und BCIX gekoppelt.

Berliner Unternehmen profitieren von flexiblen Colocation-Lösungen, die exakt mit ihren Compliance-Anforderungen skalieren:

  • Single Racks für fokussierte IT-Infrastrukturen.
  • Rack Cages als separate, videoüberwachte Sicherheitszonen.

Wie geschäftskritisch regionale Kapazitäten sind, unterstreicht der aktuelle Marktboom: Laut Berliner Wirtschaft verzeichnet Berlin bereits rund 146 Megawatt installierte IT-Leistung. Weitere 220 Megawatt befinden sich in der Pipeline. Das bringt aber auch Herausforderungen mit sich, die Kim Juchem ohne Umschweife benennt:

 

„Die größten Herausforderungen sind die Stromverfügbarkeit im urbanen Raum sowie der Lärmschutz – Rechenzentren brauchen viel Strom und Kühlung, und das ist im dicht besiedelten Raum nicht immer flüsterleise.“
— Kim Juchem, Chief Commercial Officer bei DNS:NET

 

 

Aus der Region, für die Region: Wir verstehen und fördern den Mittelstand

DNS:NET steht als mittelständisches Unternehmen seit 1998 für den digitalen Ausbau in der Region. Wir sind bewusst kein anonymer Großkonzern. Wir setzen auf kurze Wege, feste Ansprechpartner und kennen die Herausforderungen der digitalen Transformation für mittelständische Betriebe aus eigener Erfahrung. Kim Juchem beschreibt genau diesen Blickwinkel:

 

„Gerade für den Mittelstand in der Region zählt vor allem eins: Daten und IT-Infrastruktur in der Nähe, bei einem Anbieter, den man kennt und erreicht.“
— Kim Juchem, Chief Commercial Officer bei DNS:NET

 

Der entscheidende Unterschied zu reinen Rechenzentrumsbetreibern: Wir verfügen über ein eigenes, großflächiges Glasfasernetz, das bis in die Gewerbegebiete Brandenburgs und die Berliner Peripherie reicht. DNS:NET liefert das Rechenzentrum und die physische Leitung aus einer Hand, was die Kette der Datensouveränität komplett schließt. Das macht uns zu einem langfristigen Partner und festen Anker für die Region.

 

Unser Beitrag: Die Gigabit-Infrastruktur als geschäftskritisches Fundament

 

Für Unternehmen, die auf datenintensive Cloud-Anwendungen, Edge-Computing oder KI-gestützte Prozesse angewiesen sind, ist eine performante Netzanbindung keine Option, sondern die betriebliche Lebensader. Erst ein unterbrechungsfreies High-Speed-Netz sorgt dafür, dass die Brücke zu urbanen Edge-Rechenzentren im Daily Business stabil trägt und Datenflüsse ohne Flaschenhälse verarbeitet werden.

Als tief im Raum Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt verwurzelter Glasfaser- und Rechenzentrumsbetreiber liefert DNS:NET genau dieses souveräne Fundament. Wir agieren seit vielen Jahren auf Augenhöhe mit dem lokalen Mittelstand: nah, verlässlich und als aktiver Gestalter der regionalen digitalen Wirtschaft.

Welche maßgeschneiderte Infrastruktur-Lösung die digitale Resilienz und das Wachstum Ihres Unternehmens sichert,

evaluieren wir am liebsten im direkten, persönlichen Dialog.